USA importieren deutlich weniger Öl aus Venezuela

Der Rückgang ist vor allem auf die Sanktionen zurückzuführen, die Washington Ende Jänner gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro verhängt hat.

FILE PHOTO: An oil tanker at sea outside the Puerto La Cruz oil refinery
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REUTERS

Die US-Ölimporte aus Venezuela sind in der vergangenen Woche stark gesunken. So wurden in der Woche bis zum 8. Februar 117.000 Barrel Rohöl pro Tag von den USA eingeführt, zwei Wochen zuvor waren es noch 587.000 Barrel pro Tag gewesen, wie die US-Energieagentur EIA am Mittwoch mitteilte.

Der Rückgang ist vor allem auf die Sanktionen zurückzuführen, die Washington Ende Jänner gegen die Regierung von Präsident Nicolás Maduro verhängt hat. Die Maßnahmen richten sich gegen die staatliche Erdölgesellschaft PDVSA und deren in den USA tätige Tochterfirma Citgo. Die USA waren nach Angaben des auf Ölhandel spezialisierten Statistikunternehmens Clipperdata 2018 der größte Ölabnehmer Venezuelas mit durchschnittlich 503.000 Barrel pro Tag. Demnach fielen die Rohölimporte der USA Anfang Februar auf den tiefsten Stand seit 1997.

In Venezuela herrscht ein erbitterter Machtkampf zwischen Staatschef Nicolás Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Juan Guaidó. Die USA und dutzende andere Länder, darunter Deutschland und weitere EU-Staaten, unterstützen den selbsternannten Übergangspräsidenten Guaidó.

(APA/DPA)

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