US-Autobauer blieben im Februar auf SUVs sitzen

Bei Toyota und Fiat Chrysler macht man Winterwetter und Shutdown-Nachwirkungen für den Absatzrückgang verantwortlich.

Toyota SUVs waren im Jänner nicht so gut zu verkaufen.
Toyota SUVs waren im Jänner nicht so gut zu verkaufen.
Toyota SUVs waren im Jänner nicht so gut zu verkaufen. – APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULL

Nach Jahren des Wachstums hat die Nachfrage nach SUVs in den USA im Februar nachgelassen. Die sonst so beliebten Fahrzeuge fielen bei den Kunden durch. Bei Toyota gab der Absatz daher um rund fünf Prozent nach, bei Fiat Chrysler um zwei Prozent. Fiats US-Verkaufschef Reid Bigland machte zum Teil das Winterwetter und zum Teil auch die Nachwehen des US-Regierungsstillstands dafür verantwortlich.

Analysten gaben auch die steigenden Zinsen als Grund für die Zurückhaltung der Autokäufer an. Diese schlügen sich in höheren monatlichen Abschlagszahlungen nieder.

Porsche mehr gefragt

Die Sportwagen von Porsche waren allerdings erneut gefragt. Die VW-Tochter verkaufte zehn Prozent mehr Autos als noch vor einem Jahr. BMW verzeichnete ein kleines Plus von 0,2 Prozent. Angesichts der Umstellung vieler Modelle zeigte sich BMW-Nordamerikachef Bernhard Kuhnt jedoch zufrieden mit den Verkaufszahlen. Mercedes-Benz verkaufte 12,5 Prozent weniger Autos.

Die beiden größten Autobauer der USA, GM und Ford, veröffentlichen keine Monatsstatistiken mehr. Sie legen ihre Zahlen nur noch pro Quartal vor. Die Online-Seite Automotive News schätzt jedoch, dass Ford mit einem Minus von rund vier Prozent im Trend lag.

(APA/Reuters)

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