Motel One: Geliebt und ausgebuht

Dieter Müllers Kette Motel One wächst rapide. Bürgermeister lieben ihn, Hoteliers weniger. Das lässt ihn kalt. Er bastelt lieber an der Expansion in Europa. Und seinem fernen Ziel New York.

Dieter Müller in einem seiner Hotels.
Dieter Müller in einem seiner Hotels.
Dieter Müller in einem seiner Hotels. – (c) imago/Stefan Zeitz (imago stock&people)

Wien. Normalerweise rufen die Bürgermeister Dieter Müller an und bitten darum, dass seine Hotelkette Motel One in ihre Stadt kommt, erzählt er. Neulich hätten sich die Bürgermeister von Köln und Bonn als Fans geoutet. Sie bekamen ihre Häuser. Umso verärgerter war Müller, als sich jüngst gerade in München, von wo aus er seit 2000 sein Hotelnetz quer über Europa spannt, Widerstand regte. Von versuchter Enteignung der Münchner war zu lesen. Und von der internationalen Krake Motel One, die anstelle der Wohnungen zwei Hotels mit gut 900 Zimmern ins Bahnhofsviertel stellen will.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.03.2019)

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