Warum der Ölpreis trotz neuer Krise am Golf ruhig bleibt

Obwohl das Säbelrasseln zwischen Washington und dem Iran lauter wird, bewegt sich der Ölpreis nicht nach oben. Grund dafür ist der inzwischen weltgrößte Ölproduzent – die USA.

(c) REUTERS (CHRISTIAN HARTMANN)

Wien. Seit Montag stufen die USA die iranischen Revolutionsgarden offiziell als „Terrororganisation“ ein. Im Gegenzug sieht der Iran alle US-Truppen im Nahen Osten ebenfalls als Terroristen an. Das hat nicht nur für jene Unternehmen gravierende Auswirkungen, für die trotz der bestehenden Sanktionen nach wie vor Handel mit dem Iran möglich ist. Ihnen drohen nun nämlich Strafen der USA, wenn ihre Geschäftspartner Verbindungen zu den Revolutionsgarden haben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.04.2019)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen