Hat Johnson & Johnson die Krebs-Gefahr eines Babypuders vertuscht?

Das US-Justizministerium leitet strafrechtliche Ermittlungen ein. Es besteht der Verdacht, der Konzern hätte von möglichen Risiken seines Produktes gewusst.

Der Großkonzern ist mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert.
Der Großkonzern ist mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert.
Der Großkonzern ist mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. – REUTERS

Das US-Justizministerium hat einem Medienbericht zufolge strafrechtliche Ermittlungen gegen den Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson eingeleitet. Untersucht werde, ob Johnson & Johnson in Bezug auf potenzielle Krebsrisiken seines Talkumpuders gelogen habe, meldete die Agentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf Insider.

Eine Grand Jury prüfe Dokumente mit Blick auf die Frage, was Unternehmensvertreter womöglich über krebserzeugende Substanzen in ihren Produkten gewusst haben. J&J hatte im Februar ohne Nennung von Details mitgeteilt, dass es vom Justizministerium und der US-Börsenaufsichtsbehörde Vorladungen im Zusammenhang mit dem laufenden Rechtsstreit um Babypuder erhalten hatte.

Das Unternehmen teilte Reuters am Freitag in einer E-Mail mit, es habe in dieser Angelegenheit keine neuen Entwicklungen gegeben. Das Justizministerium äußerte sich zunächst nicht. Die J&J-Aktie gab fünf Prozent nach.

(APA/Reuters)

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