Die Rettung des Pubs, ein Job für Boris Johnson

GlosseBrexit im Pub: Der eine holt Milliarden aus Hongkong, der andere appelliert an die populistische Ader des Premiers.

Boris Johnson.
Boris Johnson.
Boris Johnson. – (c) APA/AFP/SCOTT HEPPELL

Es war ein Paradebeispiel britischer Trockenheit bei einem flüssigen Thema: Der Premierminister suche doch „populist measures“, sagte der Chef der britischen Pub- und Brauriesen Marston's, Ralph Findlay, jüngst in Richtung Boris Johnson. Die Rettung des urenglischen Barbetriebs sei da genau das richtige populistische Betätigungsfeld, weil bestimmt ungeheuer populär. In dem Sinne wäre es schön, wenn sich der Premier für die Senkung der seit Jahren steigenden Biersteuer einsetzte. Diese sei maßgeblich schuld am Pub-Sterben, schließlich seien 70 Prozent von dem, was an einem Abend über so eine Pub-Budel wandert, eben Bier.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2019)

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