Sie nannten ihn „Fugen-Ferdl“

Mit den Spaltmaßen nahm er es genau. Ferdinand Piech galt als Patriarch, weil er als Konzernlenker fast allmächtig war.

1949: Ferdinand Piëch (rechts) mit Großvater Ferdinand Porsche und Cousin F. A. Porsche, das Modell ein Porsche 356.
1949: Ferdinand Piëch (rechts) mit Großvater Ferdinand Porsche und Cousin F. A. Porsche, das Modell ein Porsche 356.
1949: Ferdinand Piëch (rechts) mit Großvater Ferdinand Porsche und Cousin F. A. Porsche, das Modell ein Porsche 356.

Vielleicht ist es hilfreich, das familiäre Geflecht grob auseinander zu kämmen: Im Zentrum die Überfigur Ferdinand Porsche (1875 -1951), „in seinem Metier und in seinem Jahrhundert herausragend“, um gleich Piëchs Worte zu verwenden, „nicht als Erfinder, sondern als Konstrukteur mit fast renaissancehafter Spannweite.“

Porsche hatte zwei Kinder, Louise und Ferry, woraus sich eine (mehr österreichische) Piëch- und eine (mehr deutsche) Porsche-Linie ergaben, mit jeweils vier Kindern. Der ersten gehörte Ferdinand an, der zweiten Ferdinand Alexander, kurz F. A., gern auch „Butzi“, gefeierter Designer der Ikone 911, sowie Wolfgang Porsche, erbitterter Konkurrent der letzten Jahre.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2019)

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