BMW verkauft ein Drittel mehr SUV – und sieben Prozent weniger E-Autos

Im August stiegen die SUV-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Bei den E-Autos kommt BWM dagegen nicht vom Fleck.

IAA 2019 - BMW
IAA 2019 - BMW
BMW bei der Automesse IAA: Der Konzern profitiert derzeit vor allem von seinem Stadtgeländewagen. – APA/dpa/Uwe Anspach

Der deutsche Autobauer BMW profitiert in der Branchenflaute weiter vom starken Verkauf seiner Stadtgeländewagen. Im August setzte das Unternehmen von seiner Stammmarke 157.889 Autos ab und damit um 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Montag in München vor Beginn der Automesse IAA mitteilte.

Verantwortlich für das Plus waren insbesondere die SUV-Modelle, von denen BMW um gut ein Drittel mehr verkaufte als ein Jahr zuvor. "Unsere neuen X Modelle sind bei den Kunden sehr beliebt", sagte Vertriebschef Pieter Nota. Die Stadtgeländewagen machten knapp die Hälfte der verkauften BMW-Autos aus.

Im wichtigsten Einzelmarkt China legte BMW ebenfalls ordentlich zu mit gut 10 Prozent. Derzeit stockt allerdings der Verkauf der elektrifizierten Fahrzeuge, im August waren es um 7 Prozent weniger als vor einem Jahr, im bisherigen Jahresverlauf steht ein Rückgang von 3 Prozent auf 80.526 Stück zu Buche.

Auf Jahressicht hat die Marke BMW in den ersten acht Monaten 1,39 Millionen Autos verkauft, das sind um 1,9 Prozent mehr als vergangenes Jahr. Damit konnten die Münchener den Rückstand auf den Konkurrenten Mercedes-Benz aus dem Daimler-Konzern etwas verkürzen, der bis Ende August 1,50 Millionen Autos verkauft hat und damit um 0,7 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Die VW-Tochter Audi hat im laufenden Jahr bisher 1,21 Millionen Wagen verkauft und liegt damit deutliche hinter der Konkurrenz.

(APA/dpa)

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