Tabakkonzern BAT streicht weltweit 2300 Stellen

Für den Lucky Strike-Herteller British American Tobacco arbeiten weltweit 55.000 Leute. Als  Reaktion auf verändertes Verbraucherverhalten und steigende Beliebtheit von E-Zigaretten gibt es einen Sparplan.

Lucky Strike-Hersteller BAT macht die steigende Beliebtheit von E-Zigaretten zu schaffen
Lucky Strike-Hersteller BAT macht die steigende Beliebtheit von E-Zigaretten zu schaffen
Lucky Strike-Hersteller BAT macht die steigende Beliebtheit von E-Zigaretten zu schaffen – APA/dpa/Nicolas Armer

Der britische Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) mit Marken wie Lucky Strike und Pall Mall streicht weltweit 2300 Stellen. Der Konzern reagiere damit auf die veränderten Gewohnheiten der Verbraucher und die steigende Beliebtheit von E-Zigaretten, teilte BAT am Donnerstag mit. Für den Konzern arbeiten weltweit rund 55.000 Menschen.

Die Stellen sollen bis Jänner 2020 wegfallen, wie BAT mitteilte. Gleichzeitig sollen Hierarchieebenen abgebaut werden. Die Stellenstreichungen sollen dem Konzern dabei helfen, sein Ziel von 5 Milliarden Pfund (5,6 Milliarden Euro) Umsatz jährlich mit neuen Produkten zu erreichen. 2018 machte der Konzern insgesamt rund 24,5 Milliarden Pfund Umsatz.

In Deutschland ist die Tochter BAT GmbH der drittgrößte Tabakkonzern mit rund 1000 Mitarbeitern. Die Zentrale ist seit 1926 in Hamburg, im Werk Bayreuth werden Stopftabak und Aromamischungen für E-Zigaretten hergestellt.

(APA/AFP)

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