Abschied: Diese zehn Marken könnten 2012 verschwinden

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24/7 Wall St. hat eine Liste mit Marken veröffentlicht, die voraussichtlich 2012 in der bisherigen Form vom Markt verschwinden werden.(c) Erwin Wodicka - wodicka@aon.at (Erwin Wodicka)
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Sony Pictures

Sony betreibt auch eine Entertainmentsparte. 1989 wurde für 3,4 Milliarden Dollar das Produktionsunternehmen Columbia übernommen.

2012 könnte das letzte Jahr für Sony Pictures werden, sollte der Unternehmensteil mit Columbia, für das es eine Vielzahl von Interessenten gibt, abhanden kommen.
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A&W Restaurants

A&W Restaurants gehört zum Fastfood-Giganten Yum! Brands. Das Problem ist die geringe Größe des Unternehmens. Mit nur 322 Niederlassungen in den USA scheint es für eine weitere Existenz zu klein.

A&W wird es kaum schaffen, sich in dem Markt, der von Subways und McDonalds mit je 35.000 Filialen, länger zu behaupten.(c) REUTERS (� John Sommers II / Reuters)
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Saab

Die schwedische Automarke Saab, die 2010 vom niederländischen Spyker übernommen wurde, ist in höchster finanzieller Bedrängnis. Die Produktion musste über einen längeren Zeitraum gestoppt werden, die Mitarbeiter müssen mehrere Wochen auf die Auszahlung ihre Gehälter warten. Nun gibt es mit einem chinesischen Investor eine letzte Chance.(c) REUTERS (ARND WIEGMANN)
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American Apparel

Der einst hippe Modehändler ist so gut wie am Ende. In der Blütezeit besaß die Firma 260 Filialen und machte einen Umsatz von über 500 Millionen Dollar.

Heute wird die Aktie an der Börse als Penny Stock (die Aktie kostet weniger als einen Dollar) gehandelt. Auch der Einstieg neuer Investoren wird das Unternehmen voraussichtlich nicht retten.(c) EPA (PETER FOLEY)
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Sears

Die Muttergesellschaft der Kaufhauskette Sears, die Sears Holding, ist in starker Bedrängnis. Im ersten Quartal des Jahres 2011 machte das Unternehmen einen Verlust von 170 Millionen Dollar, der Umsatz ging um 341 Millionen auf 9,7 Milliarden zurück.

Die Aktien verloren in den letzten fünf Jahren 55 Prozent ihres Wertes.(c) AP (LAURA RAUCH)
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Sony Ericsson

Der Zusammenschluss von Sony und Ericsson fand vor zehn Jahren statt, vor dem Boom mit Smartphones. Auf dem Handy-Sektor war das Unternehmen einer der Big Player.

Man setzte jedoch auf das falsche Betriebssystem. In Zeiten, in denen das iPhone von Apple seine Verkaufszahlen jährlich verdoppelt, vermeldet Sony Ericsson Umsatzrückgänge.(c) REUTERS (YURI GRIPAS)
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Kellogg's Corn Pops

Das Cerealien-Geschäft ist schwieriger geworden. Vor allem Produkte, die als ungesund eingestuft werden, haben hart zu kämpfen. Die Verkäufe von Frühstücksflocken von Kellogg's gingen um 18 Prozent zurück.

Besorgte Mütter servieren den Kindern ungern Cornflakes mit Inhaltsstoffen wie Mono- und Diglyzeriden.(c) REUTERS (� Rick Wilking / Reuters)
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MySpace

MySpace, eines der größten sozialen Netzwerke, starb schon vor einiger Zeit. Es wird bald zu Grabe getragen. Mitte des vergangenen Jahrzehnts war MySpace der Top Spot unter den Netzwerken.

Keiner weiß mit Sicherheit, warum das Netzwerk heute bei weniger als 20 Millionen Besuchern in den USA hält. Der Eigentümer News Corp wollte MySpace zu Beginn 2011 verkaufen, nur es gab keine seriösen Angebote.(c) REUTERS (� Mario Anzuoni / Reuters)
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Soap Opera Digest

Das amerikanische Magazin, das alles über die Darsteller und die Details von Soap Operas berichtet, kämpft ums Überleben. Zum einen wurden lange bestehende Shows wie "All My Children" abgesetzt. Und zum anderen gibt es Internet-Seiten mit noch mehr Informationen über Soap Operas, die dem Blatt zusetzen.

Das Anzeigengeschäft ging im ersten Quartal des Jahres um 21 Prozent zurück, die Leserschaft schrumpfte von einer Million auf 500.000.(c) � Rose Prouser / Reuters
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Nokia

Der Welt größter Hersteller von Mobiltelefonen hat schon bessere Zeiten gesehen. Im ersten Quartal wurden 25 Prozent aller Geräte von Nokia verkauft, im Jahr zuvor war es noch 31 Prozent.

Dennoch ist Nokia ein höchst attraktiver Übernahmekandidat. 25 Prozent des Weltmarktes für 22 Milliarden Dollar sind eine Okkasion.(c) REUTERS (BOB STRONG)
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