In Europa hat der Bullenmarkt nicht einmal richtig angefangen

Immer wieder werden Bedenken aufgrund der Länge der gegenwärtigen Hausse laut. Doch streng genommen gibt es nur in den USA eine solche.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) imago/Sven Simon (Malte Ossowski/SVEN SIMON)

Die Börsen haben in den vergangenen Wochen äußerst nervös auf den Handelsstreit und die inverse Zinskurve (wenn die Rendite zehnjähriger US-Anleihen unter die zweijähriger fällt, gilt das als Vorankünder einer Rezession) reagiert. Kein Wunder, hieß es da, der Weltwirtschaft und den Aktienmärkten gehe es schon viel zu lang gut, da sei eine Korrektur fällig. Denn immerhin erlebe der Bullenmarkt bereits sein elftes Jahr, das sei im historischen Vergleich schon ungewöhnlich lang.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2019)

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