Arbeitsmarkt: Ein Fall von besonders dummer Politik

KolumneDie viel beschworene Demografielücke auf dem europäischen Arbeitsmarkt gibt es noch lang nicht. Dafür aber eine Qualifizierungslücke und eine enorme Intelligenzlücke in der Zuwanderungspolitik.

(c) Clemens Fabry

In Deutschland ist die Diskussion um die gewaltige Migrationswelle nun endgültig in der Ökonomie angekommen: Vorgestern haben sechs deutsche Spitzenökonomen in der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin ziemlich offen über „Kosten und Nutzen der Zuwanderung“ diskutiert. Das „Handelsblatt“ hat das Ergebnis mit der griffigen Schlagzeile zusammengefasst, man brauche „nicht mehr Menschen, sondern Beitragszahler“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.01.2016)

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