Fliehkräfte, die am Euro zerren

Kolumne Wieder einmal sieht ein US-Nobelpreisträger den Euro untergehen. Das Schlimme daran: Ganz unrecht hat er mit seiner Diagnose nicht. Langsam entsteht Handlungsbedarf.

Nobel Prize-winning economist Joseph Stiglitz attends a keynote presentation during CLSA investors conference in Hong Kong
Nobel Prize-winning economist Joseph Stiglitz attends a keynote presentation during CLSA investors conference in Hong Kong
(c) REUTERS (BOBBY YIP)

Den Euro werde es in zehn Jahren zwar noch geben – aber er werde keine 19 Mitglieder mehr haben. Und: Es sehe so aus, als würde Italien als Erstes aus der Gemeinschaftswährung ausscheren müssen, weil das Land im Euro-Korsett nicht mehr auf die Beine komme. Mit diesen in einem „Welt“-Interview aufgestellten Thesen hat der amerikanische Nobelpreisträger und Ex-Weltbank-Chefökonom Joseph Stiglitz gestern für Furore gesorgt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2016)

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