Die Bilanz

Der Niedergang des Gamsbartföderalismus

Kolumne Die Bund-Länder-Strukturen gehören auf allen Ebenen dringend entwirrt. Wie in so vielen anderen Bereichen erweisen sich die Länderchefs aber auch hier als große Bremser. Machterhalt geht vor Staatseffizienz.

Trübe Aussichten: Der teure und ineffiziente Gamsbartföderalismus hat sich überlebt, eine Reform scheitert aber seit Jahrzehnten an regionalen Machtfragen.
Schließen
Trübe Aussichten: Der teure und ineffiziente Gamsbartföderalismus hat sich überlebt, eine Reform scheitert aber seit Jahrzehnten an regionalen Machtfragen.
Trübe Aussichten: Der teure und ineffiziente Gamsbartföderalismus hat sich überlebt, eine Reform scheitert aber seit Jahrzehnten an regionalen Machtfragen. – (c) EPA (BARBARA GINDL)

Viele Freunde hat sich der steirische Vizelandeshauptmann, Michael Schickhofer (SP), nicht gemacht mit seinem Vorschlag, die zersplitterte Landesgesetzgebung in einem österreichweiten Generallandtag zusammenzufassen, der den realpolitisch völlig sinnlosen Bundesrat ersetzen soll: Kein einziger Landeshauptmann konnte sich für den Steirervorschlag erwärmen.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 675 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft