Bilanz

Der schwierige Griff nach der „Google-Steuer“

Kolumne Viele EU-Länder würden gern die bei ihnen anfallenden Gewinne der großen Internetkonzerne besteuern. Diese globalen Monopole lassen sich aber mit den Steuersystemen des Maschinenzeitalters nur schwer einfangen.

So gut wie alle heimischen Smartphone-Nutzer sind Umsatzbringer für den Digitalriesen Google. Die Finanz sieht von den dabei erzielten Gewinnen aber herzlich wenig.
So gut wie alle heimischen Smartphone-Nutzer sind Umsatzbringer für den Digitalriesen Google. Die Finanz sieht von den dabei erzielten Gewinnen aber herzlich wenig.
So gut wie alle heimischen Smartphone-Nutzer sind Umsatzbringer für den Digitalriesen Google. Die Finanz sieht von den dabei erzielten Gewinnen aber herzlich wenig. – APA/AFP/ELIJAH NOUVELAGE

Was früher die Finanztransaktionssteuer war, ist jetzt die sogenannte Google-Steuer: Sie beschäftigt so gut wie jeden EU-Finanzministerrat, rund ein Drittel der Mitgliedsländer will sie lieber heute als morgen einführen, aber es geht nichts weiter. Die heiße Kartoffel wird von Ecofin zu Ecofin gekickt. Jetzt heißt es, die EU-Kommission werde bis zum Frühjahr einen Vorschlag vorlegen.

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