Güterverkehr: Der sauteure Bahn-Nationalismus

So lang die europäischen Bahnnetze nicht zentral, sondern von Nationalstaaten geplant und gebaut werden, bleibt die Transportverlagerung auf die Schiene Wunschdenken.

Auf dem Abstellgleis: Kleinstaaterei und nationale Prestigeprojekte verhindern, dass die Güterbahn ihre Stärken gegenüber der Straße ausspielen kann.
Auf dem Abstellgleis: Kleinstaaterei und nationale Prestigeprojekte verhindern, dass die Güterbahn ihre Stärken gegenüber der Straße ausspielen kann.
Auf dem Abstellgleis: Kleinstaaterei und nationale Prestigeprojekte verhindern, dass die Güterbahn ihre Stärken gegenüber der Straße ausspielen kann. – (c) REUTERS (Fabian Bimmer)

Warum schaffen die EU-Länder die politisch seit Jahrzehnten fixierte Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene nicht, obwohl in vielen Ländern (darunter Österreich) sehr viel mehr in Eisenbahninfrastruktur investiert wird als in die Straße? „Nationalstaaterei und fehlende Interoperabilität“, sagt Friedrich Macher, als Chef der Österreich-Tochter des Schienenlogistikunternehmens Grampetcargo und Ex-Vorstand der ÖBB-Güterverkehrstochter Rail Cargo intimer Kenner des europäischen Eisenbahnwesens.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.10.2018)

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