Afrika versinkt immer tiefer in der Armutsfalle

Die Bekämpfung extremer Armut zeigt überall schöne Fortschritte – außer in Subsahara-Afrika. Dort macht ein ungebrochener Geburtenboom jedes Wirtschaftswachstum zunichte. Das wird den Migrationsdruck stark erhöhen.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (c) APA/AFP/PIUS UTOMI EKPEI (PIUS UTOMI EKPEI)

Die Bekämpfung extremer Armut (weniger als 1,9 Dollar pro Tag und Person auf Kaufkraftbasis 2011) macht erstaunliche Fortschritte: Seit 1990 ist die Zahl der Betroffenen laut Weltbank um 1,3 Milliarden auf rund 700 Millionen gefallen. Die Welt wäre also (unter anderem wegen der positiven Effekte der Globalisierung) auf gutem Weg, das Ziel eins der 2012 beschlossenen 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen: Das sieht die weltweite Ausmerzung der extremen Armut bis 2030 vor.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.09.2019)

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