Wiener Kinderheime: "Historische Katastrophe"

Die Kommission präsentierte ihren Endbericht: So gut wie alle gemeldeten Gewaltfälle haben sich bestätigt.

Archivbild - Der Zaun rund um das Gelände des Schlosses Wilhelminenberg, wo die meisten Missbrauchsfälle bekannt sind.
Archivbild - Der Zaun rund um das Gelände des Schlosses Wilhelminenberg, wo die meisten Missbrauchsfälle bekannt sind.
Archivbild - Der Zaun rund um das Gelände des Schlosses Wilhelminenberg, wo die meisten Missbrauchsfälle bekannt sind. – (c) APA/HERBERT NEUBAUER

Die einstigen Wiener Kinderheime waren ein Ort des Schreckens. Das geht aus dem am Mittwoch präsentierten Endbericht der Heim-Historikerkommission hervor. Das Gremium unter dem Vorsitz des Zeithistorikers Reinhard Sieder hat sich mit den Zuständen in den Anstalten beschäftigt. Untersucht wurde der Zeitraum von den 1950er bis zu den 1970er Jahren. Damals war in den großen Heimen Gewalt offenbar Alltag: "Es ist eine historische Katastrophe von eigentlich unglaublichen Ausmaßen", zeigte sich Sieder erschüttert.

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(APA)

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