Die Tücken des Postenschachers

Die Wiener Stadtwerke haben's auch nicht leicht: Da hatten sie eine Kandidatin für die Chefetage der Wiener Netze. Und dann stellt sich heraus, dass deren Mann kein Roter ist.

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Ulli Sima ist als SPÖ-Stadträtin für die Wiener Stadtwerke verantwortlich – Die Presse/Fabry

Man könnte Pressemitteilungen einfach lesen und zur Kenntnis nehmen. Etwa jene der Wiener Stadtwerke vom vergangenen Dienstag. Die verkündeten hoch offiziell, dass ihre Tochtergesellschaft, die Wiener Netze, einen dritten Geschäftsführer bekommt. Man könnte Pressemitteilungen aber auch hinterfragen. Diesfalls drängt sich vor allem eine Frage auf: Wie kommt es, dass die Wiener Netze einen dritten Geschäftsführer bekommen – obwohl die zuständige Wiener SPÖ-Stadträtin Ulli Sima erst unlängst ein Postulat des Sparens ausgerufen hat? In den Tochtergesellschaften der Wiener Stadtwerke würden in Hinkunft jeweils zwei Geschäftsführer reichen, sagte sie. Antwort: Es ist alles nicht so einfach.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2017)

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