Arbeiterkammer: Der Präsident verabschiedet sich

Rudolf Kaske bereitet seinen Abgang als Chef der Arbeiterkammer vor. Er will Präsident des mächtigen roten Pensionistenverbandes werden.

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Arbeiterkammer-Präsident Rudolf Kaske – Die Presse/Fabry

Großer Bahnhof am Donnerstagnachmittag im Audienzsaal des Bildungsministeriums. Und Rudolf Kaske freute sich riesig. Er darf sich jetzt nämlich „Professor“ nennen. Hausherrin Sonja Hammerschmid verlieh ihm diesen Titel – für Kaskes Verdienste als Vorstand von „Niemals Vergessen“, dem Verein zur Förderung von Holocaust-Gedenkstätten. Dass Kaske im Brotberuf Präsident der Arbeiterkammer ist, stand dort nicht im Mittelpunkt. Offiziell jedenfalls nicht. Aber vermutlich wurde hinter vorgehaltener Hand ordentlich getuschelt. Wenige Eingeweihte wissen es nämlich schon: Rudolf Kaske spielt sich mit Rücktrittsgedanken. Und zwar so ernsthaft, dass bereits neue Jobmöglichkeiten sondiert werden. Ganz oben auf der Liste: Die Nachfolge von Karl Blecha als Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2017)

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