Verbundkonzern: Privatisierung à la Türkis-Blau

In der Regierung wird überlegt, die Mehrheit am Stromkonzern Verbund abzugeben. Eine echte Privatisierung wird das aber nicht: Die Anteile sollen an die EVN gehen, den Energieversorger der ÖVP-Hochburg Niederösterreich.

NOe-WAHL: KURZ / MIKL-LEITNER
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Johanna Mikl-Leitner steht bei Sebastian Kurz hoch im Kurs – APA/HELMUT FOHRINGER

Keine Übertreibung: Auf Österreichs größten Stromkonzern Verbund kommen ganz schön turbulente Zeiten zu. Da ist einmal die Frage, wer künftig in der Chefetage sitzen wird. Ende 2018 laufen die Verträge aller vier Vorstände aus – und bei der Neubesetzung muss natürlich auf die neue Regierungskonstellation Bedacht genommen werden. Besonders spannend ist aber eine andere Diskussion, die diskret unter den Koalitionspartnern geführt wird. Dabei geht es um die Frage, ob die Eigentümerstruktur des Stromkonzerns nicht einer Veränderung unterzogen werden sollte. Heißt: Die Republik könnte sich von ihrem Mehrheitsanteil am Verbund trennen. Zugunsten des Landes Niederösterreich. Eine schöne Gabe an Landeschefin Johanna Mikl-Leitner.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.02.2018)

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