Das Gfrett der Koalition mit der Staatsholding

An der neuen Struktur der Staatsholding Öbib wird schon fleißig gearbeitet. Trotzdem liegt das Projekt auf Eis – weil es Ärger mit den Begehrlichkeiten der FPÖ gibt.

Martha Oberndorfer
Martha Oberndorfer
Seit Juni 2015 Chefin der Öbib: Martha Oberndorfer – Die Presse (Clemens Fabry)

Donnerstag, 8. März, und im altehrwürdigen Haus der Industrie am Wiener Schwarzenbergplatz herrscht großer Bahnhof: Der Bundesvorstand der Industriellenvereinigung tagt und empfängt hohen Besuch – ÖVP-Chef Sebastian Kurz himself. Der gibt dort, man ist ja quasi unter sich, Interessantes zu Protokoll: Mit der Neustrukturierung der Staatsholding Öbib habe es die Regierung keinesfalls eilig, sagt Kurz. Und: Gut möglich, dass das Projekt erst 2019 über die Bühne gehen werde. Wenn überhaupt. Überraschtes Raunen im Saal. Doch einigen Eingeweihten ist klar: Das war eine durchaus süffisante Botschaft an den Koalitionspartner FPÖ.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.03.2018)

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