Casino-Chef Alexander Labak im Krieg mit dem Betriebsrat

Um Casinos-Boss Alexander Labak ranken sich hartnäckige Ablösegerüchte. Jetzt schießt er in einem Brief an Vorstand und Aufsichtsrat zurück. Und attackiert den Betriebsrat.

ARCHIVBILD: ALEXANDER LABAK
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CASINOS AUSTRIA/ ACHIM BIENIEK

Eigentlich wollte der frühere ÖVP-Finanzminister Hans Jörg Schelling nur für Ruhe sorgen. In den Casinos Austria nämlich. Im Jahr 2015 entwickelte Schelling also den Plan, die zahllosen Eigentümer des Glücksspielkonzerns auszukaufen, das Unternehmen komplett zu verstaatlichen, neu zu strukturieren und dann wieder – gewinnbringend, versteht sich – zu veräußern. Das Ansinnen scheiterte. In jeder Hinsicht: Die Eigentümerfrage ist weit davon entfernt, geklärt zu sein. Es wird gestritten, mehr denn je. Und um den nunmehrigen Casinos-Chef Alexander Labak ranken sich fast wöchentlich Ablösegerüchte. Die Stimmung im Unternehmen ist, sagen wir es diplomatisch, aufgeheizt. Und jetzt ist wieder etwas passiert. Nach dem Motto, wonach ungewöhnliche Situationen auch ungewöhnliche Schritte erforderlich machen, hat Alexander Labak einen Brief geschrieben. An seine Vorstandskollegen und an das Präsidium des Casinos-Aufsichtsrates. Der Brief ist eine einzige Kriegserklärung an den Betriebsrat des Unternehmens.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2018)

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