Warum es in der Asfinag zum Eklat kam

Nach nur einem Jahr geht Vorständin Karin Zipperer. Die rote Managerin will aber nicht an der Politik, sondern an ihrem Vorstandskollegen gescheitert sein. Die FPÖ kann's freuen.

ZIPPERER Karin
ZIPPERER Karin
Elke Mayr / WirtschaftsBlatt / p

Sagen wir es so: Die Angelegenheit war von Anfang an ziemlich vertrackt. Am Ende ist sie es auch. Und so kommt halt das, was kommen musste: ein Abschied. Karin Zipperer, Vorstandsmitglied des staatlichen Straßenbaukonzerns Asfinag, verlässt das Unternehmen. Nach nur einem Jahr. Ein Fall von politischer Umfärbung? Immerhin gilt Zipperer als letzte „rote“ Postenbesetzung der SPÖ-ÖVP-Koalition. „Nein“, sagt sie resolut. Mit Politik habe das alles nichts zu tun. Es geht wohl eher um persönliche Befindlichkeiten. Also um Streit in der Vorstandsetage. Die Konstellation war von Beginn an denkbar ungünstig.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.11.2018)

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