H.-C. Strache kann zufrieden sein

Die FPÖ muss sich personalpolitisch keine Sorgen machen: In der Nationalbank winkt eh noch ein Spitzenjob für sie. Und auch generell ist sie bisher bei Postenvergaben nicht zu kurz gekommen.

MINISTERRAT: STRACHE
MINISTERRAT: STRACHE
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache – APA/GEORG HOCHMUTH

Alles wird gut, und Heinz-Christian Strache muss keine SMS mehr verschicken: Die Nationalbank wird auch in Hinkunft – obwohl ihr die Bankenaufsicht genommen wird – vier Direktoren haben. Zwei für die ÖVP, zwei für die FPÖ. Wir erinnern uns: Strache war ja über die Aussicht, dass da ein Posten eingespart werden könnte, dermaßen unrund, dass er ein empörtes SMS versehentlich an einen SPÖ-Granden verschickte. Das war übrigens der stellvertretende Klubobmann Andreas Schieder. Gedacht war die Nachricht wohl für Arnold Schiefer, der für die Freiheitlichen im Hintergrund Personalpolitik macht. Aber in der Hitze des Gefechts kann man sich schon einmal vertippen – und Hand aufs Herz: Strache steht in seiner Partei unter immensem Druck. Dort ist nämlich der Argwohn gegenüber dem Koalitionspartner in Sachen Personalpolitik groß. Und Strache muss immer wieder unter Beweis stellen, dass er sich keinesfalls über den Tisch ziehen lässt. Tut er eh nicht, wie ein Überblick über die bisher unter Türkis-Blau vergebenen Posten veranschaulicht.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.11.2018)

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