Wie es ein Politiker in die Chefetage des Verbund-Konzerns schaffte

Der Aufsichtsrat des Stromkonzerns hat die politischen Direktiven befolgt und einen Politiker ohne Managementerfahrung in den Vorstand gehievt. Das ist sogar dort eine Premiere.

Michael Strugl
Michael Strugl
Michael Strugl hat den Sprung von der Politik in die Konzernchefetage problemlos geschafft. – Imago

Die neuen Büros sind schon längst bezogen, es kann losgehen. Seit 1. Jänner sind Michael Strugl und Achim Kaspar Vorstandsmitglieder im Stromkonzern Verbund – der eine dank Fürsprache der ÖVP, der andere dank FPÖ-Ticket. So ist das halt: Der Verbund ist mehrheitlich ein Staatsunternehmen, und da hat die Politik bei Personalia ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Über die Jahrzehnte ist der Vorstand penibel zwischen Rot und Schwarz austariert worden, jetzt ist es eben Türkis-Blau. Und doch: Die nunmehrige Personalentscheidung ist so etwas wie eine Zäsur. So politisch skrupellos – das hat es dort noch nie gegeben.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2019)

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