Mit dieser Droge aus Frankfurt lässt sich jetzt gut Geld verdienen

KolumneDie Börsen legen Freudensprünge hin, weil sie bekommen, was sie so sehr erhofft haben. Mit einer Schweizer Firma für Computermäuse und einer amerikanischen Fitnesskette ist man dabei.

 Der Schweizer Hersteller von Computerzubehör, Logitech, hat einen blendenden Lauf. Das tut auch der Aktie gut.
 Der Schweizer Hersteller von Computerzubehör, Logitech, hat einen blendenden Lauf. Das tut auch der Aktie gut.
Der Schweizer Hersteller von Computerzubehör, Logitech, hat einen blendenden Lauf. Das tut auch der Aktie gut. – (c) REUTERS (Rick Wilking)

Die Droge zeigte Wirkung. Als Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), am Donnerstag gesprochen hatte, zündeten die Börsen den zweiten Turbo ihrer Jahresauftaktrallye (siehe Artikel unten). Es war weniger die Tatsache, dass er die Zinsen vorerst weiter bei 0,0 Prozent belassen hat – damit hatte der Markt gerechnet. Es war eher die Andeutung, dass es wegen der schwächelnden Konjunktur auch im Herbst noch zu keiner Zinserhöhung kommen könnte, sondern erst 2020 – das hatten die am billigen EZB-Geld wie an einer Droge hängenden Anleger erhofft.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.01.2019)

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