Was uns die sechste Bitcoin-Bubble lehrt

Dieser Bitcoin-Run hatte alle Zutaten einer klassischen Finanzblase: Gier, Verblendung und idiotische Videos auf YouTube. Jetzt folgen die Nachrufe und das Tal der Tränen. Bis die Kryptomärkte Runde Nummer sieben einläuten.

Themenbild: Bitcoin
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Themenbild: Bitcoin – (c) REUTERS (Kim Hong-Ji)

Jetzt ist es wieder geschehen. Bitcoin ist gestorben. Aus die Maus. Zum sechsten Mal schon. Von 1000 auf 20.000 Dollar in nur einem Jahr. Und jetzt wieder runter. Was haben sich diese Bitcoin-Jünger nur dabei gedacht? Die Antwort: Nicht viel. Die Früheinsteiger bleiben von der Manie und dem Crash fast unberührt. Wer Bitcoin bei 10, 100 oder 1000 Dollar gekauft hat, wird bei 10.000 die Finger davon gelassen haben. Vielleicht hat er sogar verkauft. So funktionieren Finanzblasen. Die frühen Vögel werden reich. Die späten erwischt das Windrad.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.01.2018)

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