Wie Goldman Sachs durch die Datenflut pflügt

„Big Data“ ist mehr als nur ein dämliches Buzzword. Moderne Computer helfen den großen Banken dabei, alles zu lesen und zu scannen: Artikel, Patente, Satellitenbilder. Das Ziel: beim Geldverdienen schneller zu sein als die anderen.

Javier Rodríguez-Alarcón
Javier Rodríguez-Alarcón
Javier Rodriguez-Alarcon von Goldman Sachs hat Computer, die für ihn japanische Patente scannen und lesen. – (c) Michele Pauty (Michele Pauty)

Javier Rodriguez-Alarcon von Goldman Sachs spricht selbst kein Wort Japanisch. Muss er auch nicht. Er hat Computer, die das für ihn übernehmen. Sie lesen jeden Tag Tausende Seiten Text. In einem Jahr rund 26 Millionen Zeitungsartikel, eine Million Research-Berichte von Analysten und fast 300.000 Niederschriften von Telefonkonferenzen. Sprache und Schriftzeichen sind den Computern egal. Japanisch? Kein Problem. „Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Da wird noch viel mehr kommen“, sagt Rodriguez, den die „Presse“ beim Wiener Fondskongress getroffen hat. Daten – egal ob als Text, Foto oder Sound – werden an der Börse jeden Tag wichtiger. Und wer die besten und schnellsten Computer hat, kann sich einen Vorsprung verschaffen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.03.2018)

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