Noch genießt die Hausbank größtes Vertrauen

Der Datenskandal rund um Facebook kommt den klassischen Retail-Banken gerade recht. Sie können sich als „sicherer Hafen“ für Kundendaten positionieren – und die Trägheit der Kunden ausnutzen, die ungern die Bank wechseln.

FILE PHOTO: A 3D-printed Facebook logo is seen in front of displayed stock graph
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Themenbild: Facebook/ Datenskandal – (c) REUTERS (Dado Ruvic)

Früher war vielleicht nicht alles besser – aber doch irgendwie simpler. Viele Menschen verbrachten ihr Leben an einem Ort, in einer Wohnung oder Haus, mit einem Telefonanschluss, einem Strom- und einem Gaslieferanten. Oft kannte man nur einen Arbeitgeber und einen Ehepartner. Höchstens die Kleidung wurde gewechselt, die Frisur vielleicht. Nach Jahrzehnten musste manchmal auch ein neues Auto her. Fernseher und Radios konnten ähnlich lange halten. Unvorstellbar heute – wo der Flachbildschirm von gestern morgen schon ins Museum gehört. Es gibt aber noch eine Bastion der alten Zeit. Eine Beziehung, die oft ein ganzes Leben hält. Die zur eigenen Bank. Aber auch das ändert sich langsam. Das wissen wir.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.04.2018)

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