Die neue Erzfeindin von Elon Musk und Tesla

Die prominente Skeptikerin Fahmi Quadir hat eine Wette gegen die Elektroautofirma Tesla abgeschlossen. Sie ist nicht die Einzige. Immer mehr Spekulanten legen sich mit Elon Musk an und hinterfragen seine Versprechen.

Dank einer erfolgreichen Wette gegen die Pharmafirma Valeant und einer Netflix-Doku gehört Fahmi Quadir bereits mit 28 Jahren zur Prominenz an der Wall Street. Jetzt hat sie Tesla und Elon Musk ins Visier genommen. Sie ist nicht allein.
Dank einer erfolgreichen Wette gegen die Pharmafirma Valeant und einer Netflix-Doku gehört Fahmi Quadir bereits mit 28 Jahren zur Prominenz an der Wall Street. Jetzt hat sie Tesla und Elon Musk ins Visier genommen. Sie ist nicht allein.
Dank einer erfolgreichen Wette gegen die Pharmafirma Valeant und einer Netflix-Doku gehört Fahmi Quadir bereits mit 28 Jahren zur Prominenz an der Wall Street. Jetzt hat sie Tesla und Elon Musk ins Visier genommen. Sie ist nicht allein. – (c) Bridget Bennett

Sie ist erst 28 Jahre alt – aber genießt schon Prominenz an der Wall Street. Fahmi Quadir gehört zu den sogenannten Short-Sellern, die ihr Geld verdienen, indem sie auf fallende Kurse wetten. Jetzt hat die Fondsmanagerin ein neues Ziel ins Auge gefasst: Tesla. „Es ist mehr und mehr offensichtlich, dass Tesla Probleme dabei hat, seine Rechnungen zu bezahlen.“ Der von ihr gegründete Fonds Safkhet Capital spezialisiert sich auf genau solche Fälle: Unternehmen, deren Bilanzen verwundbar scheinen und deren Aktienkurs stark überbewertet sein könnte. Eine direkte Reaktion von Tesla-Gründer Elon Musk gab es bei Bekanntwerden der Short-Position zwar nicht. Aber es ist hinlänglich bekannt, was Musk von Spekulanten wie Quadir hält: absolut gar nichts. Seine Tiraden gegen Short-Seller sind bereits legendär. Tesla gehört dennoch zu den Aktien, gegen die am öftesten gewettet wird. Was sich hier anbahnt, ist eine PR-Schlacht höchster Güte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.10.2018)

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