Wirtschaftsmediation in der Warteschlange

Wenn Mediation scheitert: Der Rechtsstreit um den verlustreichen Swap zwischen der Stadt Linz und der Bawag P.S.K. wird morgen vor Gericht fortgesetzt.

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Wirtschaftsmediation Bawag P.S.K
Wirtschaftsmediation Bawag P.S.K – (c) APA (HELMUT FOHRINGER)

Morgen treffen die Vertreter der Stadt Linz und jene der Bawag P.S.K. wieder aufeinander. Allerdings nicht – wie in den vergangenen Monaten – in Anwesenheit zweier Mediatoren, sondern im Gerichtsaal des Handelsgerichts Wien. Das Verfahren um das verlustreiche Derivatgeschäft wird fortgesetzt. Dabei geht es um das Swap-Geschäft 4175, das Linz mit der Bawag im Jahr 2007 abgeschlossen hat, um eine 195-Millionen-Franken-Anleihe abzusichern. Der Deal erwies sich als Flop, er brachte der Stadt einen Schaden von angeblich 317 Millionen Euro. Auf diese Summe klagte jedenfalls die Stadt Linz ihre Bank im November 2011. Die Bawag reagierte mit Widerklage und forderte 417 Millionen Euro von der Landeshauptstadt, die jegliche Zahlungen eingestellt hatte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.05.2013)

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