Urteil gegen Fitnessstudio

33 Vertragsklauseln sind laut OLG Linz unzulässig.

Themenbild: Fitnessstudio
Schließen
Themenbild: Fitnessstudio
Themenbild: Fitnessstudio – (c) Clemens Fabry

Wien. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag des Sozialministeriums das Fitnessstudio Happy-Fit wegen einiger Vertragsklauseln verklagt, unter anderem wegen der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Diese sei zu lang, bestätigte nun auch das Oberlandesgericht Linz.

Bei insgesamt 33 Klauseln wurde das Fitnessstudio zur Unterlassung verpflichtet – unter anderem beim Ausschluss der Kündigungsmöglichkeit bei Krankheit, Verletzung oder Schwangerschaft. Auch eine Klausel, dass über Nacht verschlossenen Spinde am Folgetag generell geöffnet und der Inhalt entsorgt werde, ist laut OLG unzulässig. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.04.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft
      Kommentar zu Artikel:

      Urteil gegen Fitnessstudio

      Schließen

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.