Rechtsstreit des Sitzbezugherstellers Prevent gegen Daimler wird nun verhandelt

41,6 Mio. Euro will der Zulieferer von dem deutschen Daimler-Konzern. Ob zurecht, das wird heute vor dem Landesgericht Stuttgart verhandelt.

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APA/AFP/AXEL SCHMIDT

Heute hat sich das Landesgericht Stuttgart mit einem prominenten Rechtsstreit zu befassen. Die Prevent Gruppe fordert von dem Autohersteller 41,6 Mio. Euro Schadenersatz.

Bis zum Jahr 2014 hat Prevent Daimler mit Sitzbezügen für Daimler-Fahrzeuge beliefert. Dann beendete Daimler das Vertragsverhältnis, nachdem neue Konditionen vereinbart worden war. Prevent argumentiert, der Autohersteller hätte zu diesem Zeitpunkt den Vertrag nicht aufkündigen dürfen. Deshalb sei dem Unternehmen auch der hohe Schaden entstanden.Wenig überraschend vertritt Daimler die konträrer Auffassung und denkt nicht daran, einen Cent zu bezahlen.

Mit einer einstweiligen Verfügung, mit der Prevent bewirken wollte, die Sitzbezüge weiterhin liefern zu können, ist das Unternehmen allerdings schon im Jahr 2014gescheitert.

Die Prevent-Gruppe hat ihren Hauptsitz in Slowenien, groß geworden ist das Unternehmen allerdings in Bosnien-Herzigowina. Laut eigenen Angaben beschäftigt der Konzern in seiner Heimat 6500 Leute. 2016 machte sie auch Schlagzeilen mit einem anderen Rechtsstreit.

 

>> Bericht in der "FAZ"

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