Negativzinsen: Auch Leasingnehmer könnten Geld zurückbekommen

Da in Österreich jedes dritte Auto geleast ist, könnten viele Leasingnehmer demnächst eine Rückzahlung erhalten. Erste Bank und Raiffeisen prüfen.

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Auch Leasingnehmer dürfen sich Hoffnungen machen. – (c) imago stock&people (imago stock&people)

Die Negativzinsen haben nun auch Auswirkungen auf Leasingnehmer, denen dieser negative Zinssatz bei der Autofinanzierung nicht weiterverrechnet wurde. Erste Bank und Raiffeisen prüfen und kündigten heute an, die betroffenen Kunden in den nächsten Wochen zu verständigen. Wie viele betroffen sind und wie hoch die Rückzahlungen sein werden sei noch offen, so ein Vertreter der Leasinganbieter zu "Ö1".

Die monatlichen Leasingraten sind an den Euribor gekoppelt. Dass dieser schon Längerem negativ sein, müsse der Leasinganbieter berücksichtigen. Sei das nicht der Fall gewesen, so wurde die Leasingrate zu hoch berechnet, sagt Michael Steiner vom Verband der Leasingnehmer. Die Leasinggesellschaften werden an der Umsetzung arbeiten und die Zinsen gutschreiben.

Die Zahl der Betroffenen könnte jedenfalls hoch sein, denn jedes dritte Auto wird geleast. Allerdings sieht der wichtigste Leasinggeber Porsche Austria bei sich keinen Handlungsbedarf, da diese Negativzinsen ordnungsgemäß weitergegeben worden seien, berichtete heute das Ö1-Morgenjournal.

>>>  Bericht im "Ö1-Mittagsjournal"

(APA)

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