Neuer Einstellungsantrag in der Causa Meinl

Bis 31. Jänner hätte entschieden werden müssen, ob Anklage erhoben wird oder nicht. Der frühere Meinl-Bank-Chef Peter Weinzierl brachte nun neuerlich einen Einstellungsantrag ein.

PK MEINL-BANK: VORSTAND PETER WEINZIERL
PK MEINL-BANK: VORSTAND PETER WEINZIERL
Es-Meinl-Bank-Chef Peter Weinzierl. – APA/HANS KLAUS TECHT


Wien. Der frühere Meinl-Bank-Chef Peter Weinzierl hat in
der Causa Meinl/Sachdividende am 1. Februar bei der
Staatsanwaltschaft Wien erneut einen Einstellungsantrag eingebracht,
schreibt "Der Standard" (Donnerstag). Das Oberlandesgerichts Wien
hatte kürzlich entschieden, dass die Staatsanwaltschaft in dieser
Causa eigentlich bis 31. Jänner entweder Anklage erheben oder die
Sache einstellen muss.

Ob es in der Causa Meinl zu einer Anklage kommt oder nicht, damit
war der Weisungsrat befasst. Die Prüfung sei fristgerecht per 31.
Jänner erfolgt, sagte der Sektionschef für Strafrechtsangelegenheiten des Justizministeriums, Christian Pilnacek, kürzlich auf APA-Anfrage. Eine Stellungnahme des Weisungsrats sei - wegen der Dringlichkeit der Angelegenheit - in zwei bis drei Wochen zu erwarten.

(AP'A)

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