Wie man den Makler nicht austrickst

Wird ein Vertrag mit einem Verbraucher außerhalb der Geschäftsräume abgeschlossen, darf der Makler sich keine Formfehler leisten – sonst kann er sogar um sein Entgelt umfallen. Ein OGH-Urteil setzt dem nun aber Grenzen.

Nach einem Wohnungsverkauf wurde um die Provision gestritten (Symbolbild).
Nach einem Wohnungsverkauf wurde um die Provision gestritten (Symbolbild).
Nach einem Wohnungsverkauf wurde um die Provision gestritten (Symbolbild). – Joseffson / Westend61 / picturedesk

Wien. Über Maklerprovisionen lässt sich trefflich streiten. Über das Rücktrittsrecht von Konsumenten bei sogenannten Auswärtsgeschäften auch. In einem Fall, der es kürzlich bis zum Obersten Gerichtshof (OGH) schaffte, ging es gleich um beides. Konkret: Um einen Vertragsrücktritt, nachdem die Maklerin ihrem Kunden bereits einen Käufer für seine Wohnung vermittelt hatte. Die Fragen, die der OGH zu klären hatte: Darf ein Kunde, der auf sein Rücktrittsrecht verzichtet hat, sich trotzdem auf Formfehler bei der Rücktrittsbelehrung berufen und die Zahlung der Maklerprovision verweigern? Und wann ist ein Widerrufsverzicht überhaupt rechtswirksam?

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.03.2018)

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