Arbeitspausen müssen "echte Freizeit" sein

„Henry am Zug“ wurde von ehemaligen Mitarbeitern verklagt, unter anderem ging es um „Pausen“, in denen sie nur selten Ruhe hatten. Ein Anlass für den Obersten Gerichtshof, zu erklären, was eine Pause ausmacht.

Die Presse/Clemens Fabry

Wien. Spätestens nach sechs Stunden Arbeitszeit steht Arbeitnehmern eine halbstündige Ruhepause zu. So steht es im Arbeitszeitgesetz (AZG). Klingt simpel, führt aber immer wieder zu Konflikten. Oft geht es dabei ums Geld – denn Zeiten, die als Pausen gelten, muss der Arbeitgeber nicht bezahlen. Auch beim ehemaligen ÖBB-Caterer Henry am Zug waren die Pausen – neben zu langen Arbeits- und zu kurzen Ruhezeiten – ein Streitthema mit (Ex-) Mitarbeitern. Diese zogen, unterstützt von der Arbeiterkammer, vor Gericht.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.04.2018)

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