Datenschutz neu: Nach Datenleck kann Sammelklage drohen

Panini muss nach einer Datenpanne zittern, auch andere Firmen sind nicht davor gefeit: Durch die Datenschutz-Grundverordnung drohen bei Sicherheitslücken nicht nur höhere Strafen, auch Schadenersatzklagen sind leichter möglich.

A labourer works at the assembly line of Panini's factory in Tambore
A labourer works at the assembly line of Panini's factory in Tambore
REUTERS

Wien. Bei jedem Fußball-Großereignis grassiert es, das Panini-Sammelfieber. Auch diesmal war es so. Trotzdem wird die laufende WM beim Hersteller der begehrten Sticker nicht in bester Erinnerung bleiben. Beim Panini Verlag gab es eine peinliche Panne: Über mypanini können Sammler auch Bilder von sich selbst hochladen, mit denen dann personalisierte Sticker gestaltet werden. Viele taten das auch, in Medienberichten war von einer mittleren fünfstelligen Kundenzahl die Rede. Nur leider: Wer eingeloggt war, konnte ohne allzu große Mühe auch die Aufnahmen der anderen Kunden einsehen, samt persönlichen Daten wie Name, Geburtsdatum, Wohnort. Das Datenleck wurde zwar rasch geschlossen – aber ist die Sache damit vom Tisch? Wer weiß.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.07.2018)

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