Fahrassistenten: Wer haftet, wenn das Auto unmotiviert bremst?

Elektronische Fahrassistenten sollten Unfälle verhindern – sie haben aber auch schon welche ausgelöst. Wer haftet dann wofür?

Wer haftet, wenn das Auto unmotiviert bremst?
Wer haftet, wenn das Auto unmotiviert bremst?
Wer haftet, wenn das Auto unmotiviert bremst? – Marin Goleminov

Wien. In Deutschland gab es schon ähnliche Fälle, vor Kurzem ist es in Österreich passiert: In Tirol legte ein Auto ohne erkennbare Ursache auf der Autobahn eine Vollbremsung hin, zwei nachfolgende Fahrzeuge fuhren auf. Grundlos gebremst hat aber offenbar nicht der Fahrer des ersten Autos. Sondern der elektronische Fahrassistent.

Wer ist da nun schuld? Das müssen dann oft die Gerichte entscheiden. Losgelöst vom Einzelfall, geht es dabei immer wieder um die gleichen Fragen: Warum kam es zu der Bremsung, und hatten die nachfolgenden Autos genug Sicherheitsabstand? Davon hängt ab, wen in welchem Ausmaß ein (Mit-)Verschulden trifft. Nur gibt es jetzt plötzlich einen weiteren „Akteur“ – den Fahrassistenten. Hat wirklich dieser – um beim Beispiel zu bleiben – eine sinnlose Notbremsung eingeleitet? Und wenn ja, müsste dann nicht der Hersteller dafür geradestehen?

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 638 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen