Was tun nach einem Hackerangriff?

Facebook erlebt es gerade: Wer Ziel einer Hackerattacke wird, kann leicht auch ins Visier der Datenschutzbehörde kommen. Hat man Regeln nicht eingehalten, wird es teuer.

Symbolbild.
Symbolbild.
Symbolbild. – (C) MGO

Wien. Vor rund einem halben Jahr der Skandal um die illegale Weitergabe von Nutzerdaten an die britische Analysefirma Cambridge Analytica, kürzlich ein spektakulärer Hackerangriff auf 50 Millionen Nutzerprofile: Facebook hat schon ruhigere Zeiten erlebt. Die Hackerattacke beschäftigt nun auch die Behörden. Die irische Datenschutzkommission prüft, ob sich Facebook an alle Regeln der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gehalten hat. Wenn nicht, drohen zusätzlich zum Imageverlust Schadenersatzforderungen und schlimmstenfalls eine Milliardenstrafe. Wobei es nicht nur auf hinreichende Präventionsmaßnahmen ankommt, sondern auch auf das Verhalten nach der Attacke. Das wirft auch für andere Unternehmen Fragen auf: Was muss man tun, wenn man gehackt wurde? Wem muss was gemeldet werden? Und was kann man zur Aufklärung eines Hackerangriffs beitragen?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.10.2018)

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