Zwölfstundentag: Die Krux mit der Freiwilligkeit

Arbeitnehmer dürfen zu zusätzlichen Überstunden Nein sagen – das steht auch jetzt schon fest. Rechtliche Zweifelsfragen gibt es aber, praktische Probleme auch.

(c) Marin Goleminov

Wien. Eine Teilzeit-Hilfsköchin, die ihren Job verliert, weil sie sich nicht in der Lage sieht, täglich zwölf Stunden zu arbeiten. Klauseln in Dienstverträgen, mit denen sich Arbeitnehmer „ausdrücklich und freiwillig“ bereit erklären sollen, bei Bedarf Zwölfstundentage und 60-Stunden-Wochen „leisten zu wollen“. Rund zwei Monate nach der Einführung der neuen Arbeitszeitregeln bestätigt sich, was Kritiker befürchtet haben: Die Freiwilligkeit des Zwölfstundentages steht zwar im Gesetz, wird aber sichtlich nicht überall gelebt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.11.2018)

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