Brexit bremst M&A-Markt

Auch der US-Handelsstreit ließ Investoren abwarten.

Die rechtlichen Unklarheiten über den Brexit führen zu Verunsicherung.
Die rechtlichen Unklarheiten über den Brexit führen zu Verunsicherung.
Die rechtlichen Unklarheiten über den Brexit führen zu Verunsicherung. – REUTERS

Wien. Nach zwei Rekordjahren hat sich der österreichische Transaktionsmarkt 2018 abgekühlt. Das geht aus dem M&A-Index des Beratungsunternehmens EY hervor. Die Übernahmen mit österreichischer Beteiligung gingen um 6,1 Prozent auf 324 Deals zurück. Die bekannt gegebenen Transaktionsvolumina sanken von 14,7 auf 7,9 Milliarden Euro.

Die Abkühlung des Marktes liegt im weltweiten Trend: Neben dem Handelsstreit USA - China führten vor allem die rechtlichen Unklarheiten über den Brexit zu Verunsicherung. Insgesamt sei der Fokus stärker auf der Integration von früher übernommenen Unternehmen gelegen als in neuen Transaktionen, hieß es bei EY. Der größte Deal des Jahres mit österreichischer Beteiligung fand übrigens im Ölsektor statt: Die OMV investierte rund 1,2 Milliarden Euro in 20 Prozent der Konzessionen für zwei Offshore-Ölfelder der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC). (red.)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.01.2019)

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