Hacker haben in Österreich nicht viel zu fürchten

Ein Hacker-Angriff – so wie jener auf deutsche Politiker – könnte auch in Österreich ohne Weiteres passieren. Geringes Risikobewusstsein und niedrige Sicherheitsstandards öffnen Tätern die Türen.

Die gerichtliche Aufklärungsquote ist gering.
Die gerichtliche Aufklärungsquote ist gering.
Die gerichtliche Aufklärungsquote ist gering. – REUTERS

Wien. Ein 20-jähriger Schüler aus Hessen hat in der vergangenen Woche Deutschlands Politiker in Panik versetzt. Der Hacker, der unter dem bescheidenen Namen „God“ auftrat, schaffte es, an private Daten zahlreicher Politiker zu gelangen, und stellte sie ins Netz. Zuerst vermuteten die Behörden China oder Russland hinter dem Angriff. Dass ein junger Einzeltäter zu so einer Aktion imstande sein könnte, hatte niemand gedacht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.01.2019)

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