UBM verkauft Zalando-Zentrale in Berlin an Südkoreaner

Die neue Berlin-Zentrale des größten europäischen Online-Modehändlers Zalando wird zwar erst in eineinhalb Jahren fertig gebaut sein, doch Immobilienentwickler UBM hat bereits einen Käufer gefunden.

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APA/dpa/Jörg Carstensen

Die Wiener UBM hat die neue Berlin-Zentrale des größten europäischen Online-Modehändlers Zalando verkauft. Das noch in Bau befindliche Objekt, das bis zum dritten Quartal 2018 fertiggestellt werden soll, ging um 196 Millionen Euro an den südkoreanischen Vermögensverwalter Capstone Asset Management, wie der börsennotierte Hotel-, Büro- und Wohnimmobilienentwickler  mitteilte.

"Der Verkauf eineinhalb Jahre vor Fertigstellung und für knapp 200 Millionen Euro beweist, dass wir als UBM in einer neuen Liga spielen", meinte der für Transaktionen verantwortliche UBM-Vorstand, Michael Wurzinger.

Auf einem Areal von knapp 43.000 Quadratmetern entstehen zwei siebengeschoßige Gebäude mit einer Fläche von 29.000 bzw. 13.000 Quadratmetern und 156 Pkw-Stellplätzen. Die neue Zentrale, die das Unternehmen den Angaben zufolge langfristig angemietet hat, ist Teil des geplanten Zalando-Campus.

60 Millionen Euro der im Rahmen eines Forward Deals vollzogenen Transaktion sollen sich bereits heuer im zweiten Quartal positiv auf die Nettoverschuldung der UBM auswirken. Der Effekt auf die Gesamtleistung und den Umsatz komme erst nach Fertigstellung und Übergabe des Objekts in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu 100 Prozent zum Tragen.

Die Akquisition der Südkoreaner betreute der internationale Immobiliendienstleister L'Etoile Properties mit Sitz in Paris, der auch nach der Fertigstellung für das Asset- und Property Management verantwortlich sein wird.

(APA)

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