Insolventer Fahrradbauer Mifa beendet Rabatt-Aktion

Die Erlöse hätten aber dazu beigetragen, "Arbeitsplätze vorerst zu sichern", heißt es vom insolvente ostdeutsche Fahrradhersteller Mifa.

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Der insolvente ostdeutsche Fahrradhersteller Mifa hat über seinen Sonderverkauf dringend benötigte Gelder eingenommen. Knapp 2.000 Räder seien im Rahmen der Rabatt-Aktion verkauft worden, die Hälfte davon E-Bikes, sagte der Sprecher des Mifa-Insolvenzverwalters am Dienstag. Der Sonderverkauf hatte Anfang April begonnen und war am Samstag zu Ende gegangen.

Die Aktion habe die "Liquiditätssituation" von Mifa deutlich verbessert und leiste einen "wichtigen Beitrag, dass der Geschäftsbetrieb weiter fortgeführt werden kann", sagte der Sprecher weiter. Zur Höhe der Einnahmen machte er keine Angaben. Die Erlöse hätten aber dazu beigetragen, "Arbeitsplätze vorerst zu sichern". Im Werksverkauf wurde wegen der Aktion zudem das Personal deutlich aufgestockt.

Der traditionsreiche Fahrradbauer aus Sachsen-Anhalt hatte Anfang Jänner zum zweiten Mal binnen knapp zweieinhalb Jahren Insolvenz anmelden müssen. Insolvenzverwalter Lucas Flöther sucht bereits seit geraumer Zeit nach Investoren.

Zu Beginn des Insolvenzverfahrens hatte Mifa noch über 500 Mitarbeiter. Anfang März wechselten knapp 170 in eine Transfergesellschaft, die sie mit Qualifikationsmaßnahmen bei der Suche nach einem neuen Job unterstützen soll. Knapp 100 weitere verließen das Unternehmen ganz. Ende März hieß es, dass rund 100 weitere Mitarbeiter gehen müssen.

(APA/AFP)

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