Raiffeisen: Die neue Verteilung der Macht

Regulierung und Niedrigzinsen setzen Raiffeisen unter Druck. Nach monatelangem Tauziehen ist es nun fix: Die Landesbanken rücken näher zusammen – was einigen Opfer abverlangt.

A woman walks by a Raiffeisen logo painted on the ground in front of an office building in Vienna
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A woman walks by a Raiffeisen logo painted on the ground in front of an office building in Vienna
Aufgrund sinkender Bankmargen wird der traditionell föderale Raiffeisensektor künftig stärker zusammenarbeiten. – REUTERS

Seit mehr als einem Jahr wurde fieberhaft verhandelt, nun steht das Ergebnis kurz bevor. Noch heuer im Herbst soll die Zusammenarbeit der heimischen Raiffeisen-Landesbanken auf neue Beine gestellt werden. Auf zwei grundsätzliche Punkte haben sich die acht Landesorganisationen (Wien und Niederösterreich gehören ja zusammen) dabei geeinigt. Erstens wurden vier konkrete Tätigkeitsfelder bestimmt, bei denen künftig je eine Landesbank für den gesamten Sektor verantwortlich sein wird. Ein Schritt, der bei der auf Föderalismus und regionaler Eigenständigkeit pochenden Bankengruppe nicht überall auf freudige Zustimmung stieß.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2017)

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