Billa will das Geschäft der anderen

Dem Supermarkt reicht es nicht mehr, nur Supermarkt zu sein. Er will immer mehr Zusatzservices aufnehmen. Die Strategie erinnert stark an die des Angstgegners Amazon.

Die Billa-Chefs Robert Nagele (links) und Josef Siess wollen wissen, was ihre Kunden wollen. Daten von 4,2 Millionen Billa-Klubmitgliedern helfen.
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Die Billa-Chefs Robert Nagele (links) und Josef Siess wollen wissen, was ihre Kunden wollen. Daten von 4,2 Millionen Billa-Klubmitgliedern helfen.
Die Billa-Chefs Robert Nagele (links) und Josef Siess wollen wissen, was ihre Kunden wollen. Daten von 4,2 Millionen Billa-Klubmitgliedern helfen. – (c) Akos Burg

Wien. Billa-Mitarbeiter traten vor Kurzem mit einer Frage an ihre Chefs Josef Siess und Robert Nagele heran: Zahlen sich die fünf Mio. Euro für das neue Onlinelager, die Tests für elektronische Etiketten und Kühlboxen, schlicht der ganze Aufwand für so viel Zukunftsmusik aus? „Wir wissen es nicht“, antworteten sie. Aber im schlimmsten Fall habe Billa in ein paar Jahren ein paar Millionen in den Sand gesetzt. Das sei angesichts des Alternativszenarios recht attraktiv. Das lautet: nicht dabei sein und deutlich mehr verlieren.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.11.2017)

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