Wiener Sporthändler will "Beratungsklau" durch Gebühr verhindern

Weil Kunden sich gerne in einem Geschäft beraten lassen, aber dann online kaufen, hebt ein Sportfachhändler aus Wien-Liesing eine Beratungsgebühr ein.

(c) GEPA pictures (Bongarts)

Die neuen Schuhe im Geschäft anprobieren, die Waschmaschinen vergleichen, sich Sportgeräte zeigen lassen und vom Verkäufer die Unterschiede erklären. Dafür gehen viele Kunden noch gerne ins Geschäft. Gekauft wird dann aber online -  weil (meist) günstiger. Manche Händler wehren sich jetzt und verlangen bei Nichtkauf eine Beratungsgebühr. So etwa Helmuth Traxler, Fachhändler für Bogensportgeräte in Wien-Liesing.

Er habe sich entschieden, 35 Euro Beratungspauschale einzuheben. Die werde refundiert, wenn der Kunde bei ihm dann auch kauft, berichtete ORF.at. Die Beratung sei ein Kostenfaktor, den "Beratungsklau" wolle er durch eine Gebühr unterbinden, sagt der Sportartikelfachmann. Dem Bericht zufolge wird bei Wirtschaftskammer und Einkaufstraßen-Vereinen intern diskutiert, ob das eine permanente Lösung sein kann. Noch zögerten viele, die Gebühr einzuführen.

(APA)

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