Heineken enttäuscht die Aktionäre

Die Aktie des zweitgrößten Bierbrauers gibt nach. Das Unternehmen hat eine sinkende Gewinnmarge prognostiziert.

FILE PHOTO:Packs of Heineken beer are displayed for sale in a Casino supermarket in Nice
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REUTERS

Die Aktien des weltweit zweitgrößten Brauereikonzerns Heineken geben nach Veröffentlichung der Bilanz um mehr als 3,5 Prozent nach. Das niederländische Unternehmen stimmte die Aktionäre darauf ein, dass die Gewinnmarge heuer nicht mehr so stark wie zuvor wachsen dürfte. Gründe seien ein unsicheres Marktumfeld, negative Einflüsse durch Kursschwankungen und eine Übernahme in Brasilien.

2017 hatte der Brauereikonzern Heineken trotz des vergleichsweise kühlen Sommers in Teilen Europas nach eigenen Angaben eines der besten Ergebnisse der vergangenen Jahre erzielt: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent auf 21,9 Mrd. Euro, der Gewinn um 25,6 Prozent auf 1,93 Mrd. Euro. Die Aktionäre können mit einer um 13 Cent höheren Dividende in Höhe von 1,47 Euro rechnen.

Heineken, im 19. Jahrhundert gegründet und heute zweitgrößte Brauerei der Welt nach AB InBev, verkauft mehr als 250 Bier- und Cidermarken, darunter Heineken, Strongbow und Amstel. Im vergangenen Jahr kaufte der Konzern den brasilianischen Getränke- und Bierhersteller Kirin, die kalifornische Brauerei Lagunitas und zusammen mit einem Investmentfonds den britischen Pub-Betreiber Punch Taverns. Auch in diesem Jahr rechnet der Konzern mit steigendem Umsatz und Gewinn.

Heineken ist die Mutter der österreichischen Brau-Union, zu der unter anderem die Marken Gösser, Schwechater, Zipfer, Puntigamer und Reininghaus gehören.

>>> Bilanz auf der Homepage des Heineken-Konzerns

(APA/Reuters)

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